Brennnessel Spinat
Im Frühling und Sommer sprießen die Brennnesseln überall – viel zu schade, um das lecker Wildgemüse nur als lästiges Unkraut zu sehen! Mit ihrem viel höherem Gehalt an Vitaminen, Eisen und Mineralstoffen sind Brennnesseln, im Gegensatz zu herkömmlichen Spinat, ein wahres Superfood aus der Natur. Dieses Rezept für gekochte Brennnessel zeigt, wie einfach und lecker sich die jungen Triebe in der Küche verarbeiten lassen. Perfekt für alle, die gerne saisonal, regional und gesund genießen möchten!

Dauer:
20
Minutes
Utensilien
Zutaten
– 100 ml Gemüsebrühe oder Wasser
– Salz und Pfeffer
– Eine Prise Muskatnuss (optional)
– Ein Spritzer Zitronensaft (optional)
Schritt für Schritt Anleitung:
Die Brennnesselblätter gründlich waschen und in einer großen Schüssel mit kochendem Wasser übergießen. 1–2 Minuten ziehen lassen, dann abgießen und kalt abschrecken. So verlieren sie ihre brennenden Härchen und lassen sich gefahrlos weiterverarbeiten. Anschließend grob hacken.
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Butter oder Öl in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebel darin glasig dünsten. Knoblauch hinzufügen und kurz mitbraten.
Die gehackten Brennnesseln in die Pfanne geben und kurz mitdünsten. Gemüsebrühe zugießen und alles ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen, bis die Brennnesseln weich sind.
Mit Salz, Pfeffer und nach Belieben etwas Muskatnuss würzen. Wer mag, gibt zum Schluss noch einen Spritzer Zitronensaft für eine frische Note hinzu.
Den Brennnessel-Spinat warm servieren. Das Brennnessel Rezept passt hervorragend als Beilage zu Kartoffeln, Fisch, Fleisch oder einfach pur mit einem Stück Brot.
Brennnesseln sammeln
Für Brennnessel Rezepte eignen sich am besten die jungen, zarten Triebe, die man im Frühling bis Frühsommer (etwa März bis Juni) sammelt. Schneide die oberen 10–15 cm der Pflanze, denn dort sind die Blätter besonders mild und frei von harten Fasern. Achte dabei darauf, das möglichst wenige Insekten an den Brennnesseln sind und schüttle sie gegebenenfalls ab. Trage beim Ernten Handschuhe, um Hautreizungen durch die feinen Brennhaare zu vermeiden. Nach der Ernte die Brennnesseln gründlich waschen und kurz blanchieren – das nimmt ihnen nicht nur die Brennwirkung, sondern macht sie auch angenehm mild im Geschmack.
Hinweis: Bitte ernte niemals einen ganzen Brennnesselbestand ab, damit auch noch was für die Natur stehen bleibt und achte darauf nicht in Naturschutzgebieten zu pflücken!
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